Meine erste Berner Sennenhündin war Larissa vom Soonwaldblick. Sie war eine liebe, treue und wunderbare Hündin und begleitete mich 7 3/4 Jahre. Dann - über Nacht - kam der Krebs, trotz Operation verloren wir den Kampf. Ich vermisse sie noch heute.
 


 

Larissas Nachfolgerin war Fanja vom Appelbachtal. Nachdem ich mit Fanja geklärt hatte, wer von uns beiden der "Chef" im Rudel ist, verstanden wir uns ausgezeichnet. Leider wurde sie nur 2 1/2 Jahre alt. Vier Wochen nach einer Impfung bekam sie plötzlich gelähmte Zehen bis hinauf zu Hüfte. Der Tierarzt gab noch Infusionen. Als dann schließlich auch die Blase in Mitleidenschaft gezogen wurde (Lähmung), blieb mir keine andere Möglichkeit: Ich musste Fanja erlösen.
 

 

Auf Fanjas Körung lernte ich Brigitte Rogge und ihre Hündin Debby kennen. Debby gefiel mir auf der Stelle, sie erinnerte mich an meine erste Hündin Larissa. Als Fanja nicht mehr bei mir war, rief ich Brigitte Rogge an und erzählte ihr von Fanja und meinem Verlust. Brigitte teilte mir mit, dass Debby demnächst einen Wurf erwarten würde.
Sechs Wochen später fuhr ich zu Brigitte und schaute mir den H-Wurf von Debby an - natürlich verliebte ich mich sofort: Hannah schlich sich in mein Herz. Die Zeit bis zur Abholung nahm kein Ende. Am 22.06.1997 konnte ich Hannah endlich in ihr neues Heim holen.

An dieser Stelle möchte ich Brigitte Rogge meinen herzlichsten Dank aussprechen. Sie stand mir auf meinem ganzen Weg - seitdem ich Hannah hatte - jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Hannah war wie Larissa: eine wunderbare und einfühlsame Hündin. Sie war mein "Schatten". Vielen Menschen, die Angst vor großen Hunden hatten, nahm sie mit ihrer Ruhe die Angst. Sie wäre ein toller Therapiehund geworden.

Hannah schenkte insgesamt 13 Welpen in zwei Würfen (A- und B-Wurf) das Leben.
Aus dem B-Wurf wollte ich eine Hündin behalten, Hannah übernahm die Entscheidung für mich: Sie entschied sich für Bajenn und war ihr immer eine liebevolle Mutter.


 

Hannah starb im Oktober 2005 an Krebs und Bajenn trauerte fast 1 Jahr.

Als Bajenn 4 Jahre alt war, sollte auch sie Mutter werden: Im April 2007 wurde der C-Wurf geboren, ein Jahr später bekam Bajenn den D-Wurf, aus dem ich meine kleine Davinja behalten habe.

Sowohl den C- als auch den D-Wurf habe ich roh ernährt und kann es nur jedem Züchter ganz nah ans Herz legen! Die Welpen entwickelten sich prächtig, es gab keine Problem, kein Durchfall.

Ein Käufer sagte kürzlich zu mir: "Es ist ein Genuss, Domingo beim Fressen zuzuschauen!"

Macht sich der Käufer jemals klar,
was wir ihm übergeben?
Er rechnet kurz, bezahlt in bar,
ein Stück aus uns'rem Leben!